Wechselausstellungen im FORUM JUNGER KÜNSTLER

Beginn
23. April 2021
Freitag

Ende
25. April 2021
Sonntag

Ort
Gewölbesaal

- MIXTAPE -

Malerei
von Isabel Fortmeier

Isabel Fortmeier hat sich nach ihrem Abitur am Theodorianum im letzten Jahr auf ihre künstlerische Weiterentwicklung konzentriert. Sie verbindet in ihren Bildern Kunst und Musik indem sie ihre eigene Interpretation von Songtiteln in Malereien verfasst. Im Mittelpunkt steht hierbei immer der Mensch, psychologische Aspekte werden symbolisch und metaphorisch dargestellt. Ein besonderer Fokus liegt neben der Ästhetik auf einer Auseinandersetzung mit Gegensätzen.

Instagram: @isabel.gallery

Hierzu ist am Freitag, den 23. April von 16 - 20 Uhr
und am Samstag, den 24. April von 11 - 20 Uhr
und am Sonntag, den 25. April von 11 - 18 Uhr
der Gewölbesaal des Bürgerhauses geöffnet.

! ACHTUNG AKTUALISIERTE INFO !

Aufgrund der neuen Corona Bestimmungen müssen wir ab MORGEN, 24. April das FORUM JUNGER KÜNSTLER schließen!!! HEUTE, 23. April verlängerte Öffnungszeiten!

 

! ACHTUNG WICHTIGE INFO !

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Besucher:innen,

die Ausstellungen im FORUM JUNGER KÜNSTLER werden wie geplant stattfinden. Bitte beachten Sie bei Ihrem Besuch folgende Hinweise:

- Im Vorfeld Ihres Besuchs vereinbaren Sie bitte einen Termin zu dem Sie das FORUM JUNGER KÜNSTLER besuchen möchten. Dies können Sie gern telefonisch (in der Zeit: Mo – Fr zwischen 10 und 20 Uhr) unter der Telefonnummer 0170.4126616 oder spontan vor Ort erledigen.

- Grundvoraussetzung für einen Besuch im FORUM JUNGER KÜNSTLER ist das Mitführen eines schriftlichen, negativen SARS-CoV-2-Testergebnisses (mit Namen der getesteten Person, Datum und Uhrzeit des Tests) das nicht älter ist als 24 Stunden. Zulässig sind hierbei PCR-Tests (durchgeführt durch medizinisches Personal) oder POC-Antigentests (durch geschultes Personal durchgeführter Schnelltest).

- Vor Ort müssen wir Ihre Kontaktdaten zwecks der einfachen Rückverfolgbarkeit erfassen. Hierzu bieten wir die folgenden drei Möglichkeiten an:

o             Check-In via PixelPass

o             Check-In via luca App

o             Kontaktformular (auszufüllen vor Ort)

 

Die Hygienevorschriften vor Ort für Ihren und unseren Schutz:

- Limitierung der Besucherzahl (max. 10 Personen gleichzeitig)
- Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes oder einer FFP2 Maske
- Mindestabstand von 2 m halten
- Markierungen beachten
- Verzicht auf Händeschütteln
- Husten, Niesen in die Armbeuge
- Möglichst kurze Beratungsgespräche

 

 

 

Beginn
01. Mai 2021
Samstag

Ende
23. Mai 2021
Sonntag

Ort
Gewölbesaal

BILDER VOM HIMMEL UND DER ERDE

Landschaftsmalerei
von Hans Christian Rüngeler

1977 nach dem Abitur am Gymnasium Theodorianum verließ Hans Chr. Rüngeler seine Heimatstadt Paderborn, um „in der weiten Welt“ Kunst zu studieren. Seitdem war es ihm jedoch immer wichtig, in regelmäßigen Abständen seine künstlerischen Entwicklung in Paderborn zu zeigen. Noch als Student hatte Rüngeler im Adam-und-Eva-Haus, Kunstverein Paderborn, seine erste Einzelausstellung, 1998 erhielt er den Kunstpreis Paderborn. Heute lebt er in Köln und in der Eifel.

Rüngelers Landschaftsbilder entstehen gleichermaßen aus einer intensiven Naturbeobachtung wie aus einem analytischen Bildverständnis. Sie ergeben sich aus dem Ausgleich zwischen Erlebnis und Reflektion. So wird das die Landschaften erfüllende Licht zum kompositorischem Baustoff, zur dramaturgischen Leitidee, deren Regie sich die Dinge zwischen Himmel und Erde unterordnen.
Gestützt von einem stabilen kompositorischen Gerüst werden die von tages - und jahreszeitlichem Kolorit geprägten Szenerien für Momente vom Zwang des sich Verändernmüssens befreit, abstrahiert und zu statischen Formulierungen dessen, was niemals statisch ist. Seine Bilder zeichnet eine große kontemplative Ruhe aus. Sie wirken so, als habe der Maler für einen Moment die Zeit anhalten können, um aus atmosphärischen Labilitäten Skulpturen zu erschaffen. Die Landschaften erheben keinen Anspruch auf topografische Genauigkeit oder impressionistisches Abbilden, sondern sind „ideale“ Landschaften, in denen weitere Bedeutungsebenen entdeckt werden können.

 

! AKTUALISIERTE INFO NEU 3 !

22. - 24. Mai 2021 (Pfingstwochenende)

Die Ausstellung ist täglich von 11 bis 19 Uhr
im Gewölbesaal des Bürgerhauses im Neuhäuser Schloßpark geöffnet.

Am Samstag, den 22. Mai, findet eine "Midissage" statt.
Um 16 Uhr spricht Friedhelm Koch einführende Worte.

Der Künstler ist die ganze Zeit vor Ort!

 

! ACHTUNG WICHTIGE INFO !

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Besucher:innen,

bitte beachten Sie bei Ihrem Besuch folgende Hinweise:

- Im Vorfeld Ihres Besuchs vereinbaren Sie bitte einen Termin zu dem Sie das FORUM JUNGER KÜNSTLER besuchen möchten. Dies können Sie gern telefonisch (täglich zwischen 10 und 12 Uhr) unter der Telefonnummer 0160.8406432 oder spontan vor Ort erledigen.

- Grundvoraussetzung für einen Besuch im FORUM JUNGER KÜNSTLER ist:

o     Das Mitführen eines schriftlichen, negativen SARS-CoV-2 Testergebnisses (mit Namen der getesteten Person, Datum und Uhrzeit des Tests) das nicht älter ist als 24 Stunden. Zulässig sind hierbei PCR-Tests (durchgeführt durch medizinisches Personal) oder POC-Antigentests (durch geschultes Personal durchgeführter Schnelltest).

ODER

o     Der Nachweis für einen vollständigen Impfschutz (seit der letzten erforderlichen Impfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein).

ODER

o     Genesene benötigen den Nachweis für einen positiven PCR-Test (oder einen anderen Nukleinsäurenachweis), der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt.

 

- Vor Ort müssen wir Ihre Kontaktdaten zwecks der einfachen Rückverfolgbarkeit erfassen. Hierzu bieten wir die folgenden drei Möglichkeiten an:

o             Check-In via PixelPass

o             Check-In via luca App

o             Kontaktformular (auszufüllen vor Ort)

 

Die Hygienevorschriften vor Ort für Ihren und unseren Schutz:

- Limitierung der Besucherzahl (max. 10 Personen gleichzeitig)
- Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes oder einer FFP2 Maske
- Mindestabstand von 2 m halten
- Markierungen beachten
- Verzicht auf Händeschütteln
- Husten, Niesen in die Armbeuge
- Möglichst kurze Beratungsgespräche

 

Beginn
04. Juni 2021
Freitag

Ende
27. Juni 2021
Sonntag

Ort
Gewölbesaal

FRAGMENT

Bilder und Skulpturen von
Künstlerinnen-Gruppe KUNST.PUNKT!

KUNST.PUNKT! sind:

Kornelia Meißner, lebt und arbeitet seit 20 Jahren autodidaktisch in Bielefeld. Sie versteht ihre Kunst als autobiografisch, nicht vollendet und fragmentarisch. Ausgangspunkt für ihr Schaffen ist ihr Körpergefühl. Kunst ist für sie eine Art Selbstdarstellung. Ihre Malereien, Assemblagen, Installationen oder auch Objet trouvé‘s sind kraftvoll und stellen Fragen.

Nicole Egert, studierte Kunst, Englisch und Pädagogik an der Universität Bielefeld. Sie wird vertreten durch die Addison Galerie in Delray Beach, Florida USA. Das jeweilige Licht in Nicole Egerts Bildern vermittelt mehrere Eigenschaften - die Farbigkeit der Natur, des Gegenstandes, die Oberflächenbeschaffenheit, begleitet von stumpfen oder glänzenden Reflektionen bis hin zu Körperlichkeit und Plastizität.

Maria Stüker, ihre Hauptthemen sind die menschliche Figur und seine Charaktere. Sie fokussiert sich auf Emotionen und bringt sie durch Gesten, Gesichtszüge und Körpersprache zum Ausdruck. Unterschiedliche Techniken, von der klassischen Ölmalerei über Grafik (Zeichnung und Druck) bis hin zu Bildhauerei verwendet sie, um sich ihrem Thema zu nähern.

Annika Siebert, in ihren Werken finden sich die klassischen Maltechniken von Tempera über die klassische Ölmalerei bis hin zu modernen Darstellungen in Acryl und Mischtechniken vor allem wieder. Aber auch die Drucktechniken, Zeichnungen und die Fotografie sind wesentliche Bestandteile der Arbeit.

2020 haben sie sich gegründet um gemeinsam Ausstellungen, Aktionen und Kunst zu machen. Sie sind in ihrer Kunst sehr unterschiedlich - die Grenzen zwischen allen Bereichen der bildenden und angewandten Kunst verlaufen dabei fließend.

Ein Fragment ist ein Fundstück. Es kann ein Bruchstück, ein Element oder ein Ausschnitt eines Ganzen sein. Man kann Fragmente wieder zusammenfügen. Interessant sind dann die Nahtstellen dieser fragmentarischen Arbeiten. Eine Vollkommenheit wird man nicht erreichen.

 

Die Ausstellung wird am Donnerstag,
den 03. Juni um 11 Uhr
im Gewölbesaal des Bürgerhauses eröffnet.

Zur Einführung spricht:
Christine Halm und Heidi Wiese (vom Vorstand des Künstlerinnenforums Bielefeld)

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Di. bis Sa.: 15 - 17 Uhr, Sonn- und Feiertage: 11 - 18 Uhr  

 

! ACHTUNG WICHTIGE INFO !

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Besucher:innen,

bitte beachten Sie bei Ihrem Besuch folgende Hinweise:

- Der Zugang zum FORUM JUNGER KÜNSTLER ist mit vorheriger Terminbuchung möglich. Dies können Sie gern telefonisch (täglich zwischen 10 und 12 Uhr) unter der Telefonnummer 017697312103 oder spontan vor Ort erledigen.

Ein negatives Testergebnis wird nicht benötigt.

 

- Vor Ort müssen wir Ihre Kontaktdaten zwecks der einfachen Rückverfolgbarkeit erfassen. Hierzu bieten wir die folgenden drei Möglichkeiten an:

o             Check-In via PixelPass

o             Check-In via luca App

o             Kontaktformular (auszufüllen vor Ort)

 

Die Hygienevorschriften vor Ort für Ihren und unseren Schutz:

- Limitierung der Besucherzahl (max. 10 Personen gleichzeitig)
- Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes oder einer FFP2 Maske
- Mindestabstand von 2 m halten
- Markierungen beachten
- Verzicht auf Händeschütteln
- Husten, Niesen in die Armbeuge
- Möglichst kurze Beratungsgespräche

 

 

Beginn
24. Juli 2021
Samstag

Ende
15. August 2021
Sonntag

Ort
Gewölbesaal

EINE MELANGE AUS MALEREI UND ASSEMBLAGEN

Malerei von Rainer Schultz
Assemblagen von Markus Bartsch-Mertens

Rainer Schultz, wohnhaft in Schlangen-Kohstädt, beschäftigte sich seit seiner Jugend mit Farbgestaltung, Fotografie, Zeichnen und Malerei. In den letzten ca. 30 Jahren schlug er verstärkt autodidaktisch seinen eigenen Weg in der Malerei ein. Das Resultat ist eine Reise zwischen Acryl-Malerei, Aquarellen, Malen mit Ölfarben und Chinesischer Tusche.
Eindrücke aus verschiedenen Kulturen und Regionen spiegeln sich in vielen Werken. Strukturierte Werke finden genauso ihren Platz wie auch spontane Aktionsmalerei „aus der Tube – direkt auf die Leinwand“.

Markus Bartsch-Mertens, wohnt in Paderborn, ist Sozialmanager im Gesundheitswesen und Autodidakt. Bei den ausgestellten Werken handelt es sich um Assemblagen, die seit 2017 entstanden sind.
Die verwendeten Materialien entstammen einem über 10 Jahre alten Fotoarchiv, bestehend aus bis dahin nicht weiter verwerteten Fotografiken, Teilen von Fotoausrüstung, Kameratechnik, Fund- und Alltagsgegenständen, übermalter Fotografie und unterschiedlichen Malmaterialien. Häufig bilden Fotos oder fotografische Ausschussprodukte den Bildgrund und wandeln sich durch Aufbringen von Material und Malerei zu kleinen dreidimensionalen Welten, Figuren oder Botschaften.
Das Foto – im herkömmlichen Sinn Endprodukt – nimmt in diesem Kontext die Rolle eines Prozessbausteins ein.
„Insgesamt sind die Objektkästen das Ergebnis einer fantasievollen Transformation meiner vergangener Vorlieben und Techniken, z. B. Lochkamerafotografie und Fotografik, in Assemblagen, Collagen und Montagen“, so Bartsch-Mertens.

 

Die Ausstellung wird am Freitag,
den 23. Juli um 18 Uhr
im Gewölbesaal des Bürgerhauses eröffnet.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Di. bis Sa.: 15 - 17 Uhr, Sonn- und Feiertage: 11 - 18 Uhr  

 

! ACHTUNG WICHTIGE INFO !

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Besucher:innen,

bitte beachten Sie bei Ihrem Besuch folgende Hinweise:

Ein negatives Testergebnis wird NICHT benötigt.

Zum Schutz unserer Gäste und Künstler:innen gilt beim Besuch des FORUMS JUNGER KÜNSTLER, unabhängig von der Inzidenzstufe am Ausstellungsstandort, weiterhin die Maskenpflicht und die Abstandsregel.

 

 

Beginn
21. August 2021
Samstag

Ende
03. September 2021
Freitag

Ort
Gewölbesaal

BLICKE IN DIE "SCHÖNE STADT": BELLEVILLE/ILLINOIS

Künstler*innen vom Southwest Illinois
College in Belleville stellen ihre Stadt vor.

Jahr für Jahr steht eine Partnerstadt von Paderborn auf dem Programm des FORUMS JUNGER KÜNSTLER. 2021 ist es die amerikanische Partnerstadt Belleville/Illinois, denn seit über 30 Jahren verbindet Belleville und Paderborn eine offizielle Städtefreundschaft.
Belleville (französisch: Schöne Stadt) ist mit 45.000 Einwohnern Paderborns kleinste Partnerstadt, aber es gibt historische Bezüge. In den 1830er Jahren ließen sich dort deutsche Einwanderer nieder und erwarben Ackerland. Diese wegen ihrer akademischen Bildung „lateinische Bauern“ (Latin Farmers) genannten Siedler entwickelten Belleville zu einer Art von deutschem Musterstädtchen. Sie sorgten für den ersten Kindergarten im Land, einen Sängerbund und die Bücherei-Gesellschaft mit der ältesten Bücherei in Illinois. Um 1870 waren etwa 95% der Bevölkerung Bellevilles deutschstämmig.

Offensichtlich gab es Bezüge nach Paderborn: 19 km südlich von Belleville liegt das Dorf „Paderborn“. Im Jahr 1861 gab Pfarrer Wilhelm Busch der Siedlung „German Settlement of Prairie du Long“ den Namen „Paderborn“. Etwa 32 km südöstlich von Belleville gibt es einen Ort, an dem 1838 der Präriepfarrer Caspar Heinrich Ostlangenberg aus dem gleichnamigen Ort bei Wiedenbrück die erste Hl. Messe las. Zahlreiche Einwanderer aus Westfalen siedelten sich dort an. 1874 wurde der Ort „St. Libory“ (Hl. Liborius) genannt. Sowohl Paderborn als auch St. Libory sind über Belleville in die Partnerschaft mit Paderborn einbezogen.

Es gibt also eine Menge historischer Bezüge. Um nun aber auch das heutige Belleville aus der Perspektive junger Menschen bekannt zu machen, ziehen junge Künstler*innen vom Southwest Illinois College in Belleville mit Foto- und Videoausrüstung und anderen modernen Mitteln der Kunstproduktion durch ihre Stadt und lassen ihren jungen künstlerischen Blick schweifen, um uns in der Ausstellung im FORUM JUNGER KÜNSTLER ihre „schöne Stadt“ wie sie sie heute erleben, näherzubringen – in ganz anderer Weise, als es vielleicht die Prospekte des Stadtmarketings tun würden.

 

Die Ausstellung wird am Freitag,
den 20. August um 18 Uhr
im Gewölbesaal des Bürgerhauses eröffnet.

 

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Di. bis Sa.: 15 - 17 Uhr, Sonn- und Feiertage: 11 - 18 Uhr  

 

Beginn
18. September 2021
Samstag

Ende
03. Oktober 2021
Sonntag

Ort
Gewölbesaal

„SCHERBEN“

Eine Ausstellung des Arbeitskreises
„FrauenKultur“ mit Unterstützung der
Gleichstellungsstelle der Stadt Paderborn

Der Paderborner Arbeitskreis „FrauenKultur“ wurde im Jahr 2001 von der Gleichstellungsstelle der Stadt Paderborn gegründet und feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen.
Trotz seines stolzen Alters und der Themenwahl ist der Arbeitskreis keineswegs ein „Scherbenhaufen“ sondern höchst lebendig und kreativ.

Die Bedeutsamkeit von Scherben spiegelt sich in Sprichwörtern und Redensarten: „Scherben bringen Glück.“ „Glück und Glas, wie leicht bricht das.“ Jemand benimmt sich „wie ein Elefant im Porzellan-Laden“. Wenn etwas Kostbares oder Liebgewonnenes zerbricht, kann das tiefe Trauer und Verlustgefühle auslösen. Wird dagegen etwas zerschlagen, das mit negativen Gefühlen belastet oder veraltet ist, hat das meist Freude, Befreiung oder Erneuerung zur Folge.
In der Archäologie sind Scherben kostbare Zeugen der Vergangenheit. So wurde kürzlich im historischen Ortskern von Schloß Neuhaus beim Abriss eines Pfarrhauses eine große Menge Keramikscherben gefunden. Sie stellen die „mit Abstand ältesten Siedlungszeugnisse“ des Ortes dar.
Magische Kräfte haben Scherben oftmals in der Märchenwelt. Bei der „Schneekönigin“ verzerren die Spiegelsplitter des Teufels die Wahrnehmung der Menschen. In einer badischen Volkssage verwandeln sich dagegen Scherben in Goldstücke.

Und was lagert eigentlich in den Tiefen des beliebten Paderborner Freizeitgeländes „Monte Scherbelino“?

„Scherben des Lebens“ können durch schwere Schicksalsschläge entstehen. Tod, gescheiterte Beziehungen, Krankheit, Brände, Flucht oder Krieg lassen den vertrauten Alltag und die gesamte Lebensplanung in tausend Stücke zersplittern. Aktuell lässt die Corona-Pandemie die ganze Welt und das Leben vieler Menschen aus den Fugen geraten. Eine ganz andere Sichtweise zeigt sich beim Kunsthandwerk „Kintsugi“ aus Japan: Zerbrochenes Porzellan wird mit Gold gekittet und dadurch besonders wertvoll. Diese Tradition lehrt, dass Schönheit nicht in der Perfektion zu finden ist, sondern im guten Umgang mit den Brüchen und Versehrtheiten des Lebens.
Aus Scherben können auf diese Weise wundervolle neue Dinge entstehen. Das zeigen nicht zuletzt die kostbaren Mosaike aus der Antike oder die fantasievollen Bauwerke des spanischen Architekten und Künstlers Antoni Gaudí.

Die Zielsetzung des Arbeitskreises „FrauenKultur“ war und ist die Vernetzung und Förderung der Künstlerinnen aus Paderborn und Umgebung. Hier sind Vertreterinnen zahlreicher Sparten organisiert: Vor allem Malerinnen, Literatinnen und Bildhauerinnen, aber auch Sängerinnen, mindestens eine Puppenspielerin, eine singende Schmiedin und eine Flamencotänzerin.
Neben den circa 40 aktiven Mitgliedern gibt es etwa 160 Interessierte, die durch Rundbriefe über die laufenden Projekte informiert werden.
Seit seiner Gründung hat der Arbeitskreis durch eine Vielzahl interessanter und überaus kreativer Projekte auf sich aufmerksam gemacht: Ausstellungen, Performances, FrauenKulturTage, „Künstlerinnenportraits“ und vieles mehr markieren die Eckpunkte eines erfolgreichen Miteinanders.

Lassen Sie sich überraschen, wie vielfältig und ideenreich die Künstlerinnen des Arbeitskreises das Thema "SCHERBEN" gestaltet haben.

Renata Al-Ghoul, Cornelia Appel, Dorit Asmuth, Anna Benteler-Jung, Uschi Bracker, Doris Christiansen-Reinhold, Roswitha Drees, Nicole Drude, Anette L. Evertz,
Sabine
Erdmann, Ute Frederich, Sigrid Frederking, Claudia Garrell, Agathe Gausmann, Renate Großerüschkamp, Christa Hahn, Ilse Hartmann, Natascha Hefenbrock, Doris Hesse, Silvia Hesse, Heimke Himstedt-Keliny, Ursula Horstmann, Sabine Jaekel, Vera Jeserich, Elke Jürgens, Marianne Jurke, Renate Köhler, Monika Kopatz,
Heidi Lange-
Kallerhoff, Sabine Liesen, Rosa Marusenko, Marie-Luise Meister, Marlies Meiwes-Kaspar, Gundula Menking, Christa Mertens, Renate Ortner, Joy Pavel, Maren Poser, Tanja Raeisi, Inge Ritter, Almuth Schäck, Sabine Scheuß, Nicole Schlegel, Simone Schindler-Wieners, Sigrid Scholl, Natalia Sittner, Klara Maria Uhle, Christiane Vahle, Nelly van Eijsden, Birgit Voss, Rita Winkelmann, Elisabeth Wörpel-Neh

Die Ausstellung wird am Freitag,
den 17. September um 19.30 Uhr
im Gewölbesaal des Bürgerhauses eröffnet.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Di. bis Sa.: 15 - 17 Uhr, Sonn- und Feiertage: 11 - 18 Uhr  

 

Beginn
10. Oktober 2021
Sonntag

Ende
24. Oktober 2021
Sonntag

Ort
Gewölbesaal

(GE)ZEITEN

Portraits von Patrick Schucker

 

Veränderungen

Verzicht

Neuanfang

Zusammenhalt in diesem doch sehr besonderen Jahr 2020

Von einer Ebbe bis zur Flut liegen sechs Stunden Trockenheit

Stille

Aber auch Schönes, was nur in dieser Zeit möglich ist

 

Patrick Schucker hat deutsch/amerikanische Wurzeln.
Er entstammt einer Künstlerfamilie aus Baden-Württemberg.
Hauptsächlich konzentrieren sich seine Arbeiten auf Portraits - abstrakt
und expressionistisch.

Seien Sie gespannt!

 

Die Ausstellung wird am Samstag,
den 09. Oktober um 18 Uhr
im Gewölbesaal des Bürgerhauses eröffnet.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Di. bis Sa.: 15 - 17 Uhr, Sonn- und Feiertage: 11 - 18 Uhr