SchlossSommer 2022

Beginn
14. Dezember 2021
Dienstag

Ende
28. August 2022
Sonntag

Ort
Residenzmuseum

Uwe Poth - Studien zu den Radierungen der Monumenta Paderbornensia

Die Region zwischen Weser und Lippe ist reich an historischen Zeugnissen. Römer und Germanen, Sachsen und Franken hinterließen ihre Spuren und machten die Region zu einer geschichtsträchtigen Landschaft. Ferdinand von Fürstenberg, der gelehrte Fürstbischof von Paderborn und Münster, ging diesen Spuren nach und schrieb das Buch Monumenta Paderbornensia: Denkmale des Paderborner Landes. Hierin setzt Ferdinand 24 Orten, Landschaften und Ereignissen ein literarisches Denkmal und beschreibt ihre besondere Geschichte. Erinnerung sollte so dauerhaft gestiftet und eine „Fackel für die Ewigkeit“ entzündet werden.

Ferdinand von Fürstenberg, seit 1661 Fürstbischof von Paderborn, schrieb die Monumenta Paderbornensia. Erstmals veröffentlicht im Jahr 1669 bei Johann Hesse in Paderborn, war für die internationale Wahrnehmung des Buches aber die zweite Ausgabe entscheidend. Im Jahr 1672 druckte Daniel Elsevir die Monumenta in Amsterdam – erweitert um 28 Radierungen des Künstlers Johann Georg Rudolphi. Es folgten noch zwei weitere Ausgaben und im Jahr 1844 eine deutsche Übersetzung. Vor allem die bildlichen
Darstellungen der Monumenta wurden vielfach aufgegriffen. So auch die Ansicht von Schloss Neuhaus, die erstmals sehr genau das Schloss der Fürstbischöfe zeigte.

Wasser zeichnet das Paderborner Land aus. Hier entspringen die Pader, die Lippe und die Ems. Diese Quellen beschreibt Ferdinand von Fürstenberg ausführlich. Im Falle der kleinen Paderquelle bei Neuhaus errichtete er sogar tatsächlich eine steinerne Inschriftentafel vor den Toren von  Neuhaus. In der Inschrift lobt er die Qualität des Wassers. Es habe sein Fieber gelindert.

Sind die Orte der Monumenta auch heute noch erinnerungswürdig?
Uwe Poth hat sich mit den Drucken der Monumenta beschäftigt und sie in  seine  Bildsprache übersetzt. Die Ausstellung zeigt die Illustrationen  der Monumenta und stellt sie den Malereien von Uwe Poth gegenüber. Daraus ergibt sich ein  spannungsvolles Miteinander, das neue Sichtweisen auf  die Monumenta Paderbornensia eröffnet.

Beginn
01. Mai 2022
Sonntag

Ende
28. August 2022
Sonntag

Ort
Stadtmuseum Paderborn

Monumenta. Erinnerungsorte zwischen Weser und Lippe

Das Stadtmuseum Paderborn widmet sich sieben Erinnerungsorten, die Ferdinand von Fürstenberg in seiner Monumenta beschrieben hat: der Familie von Fürstenberg, den Quellen von Pader, Ems und Lippe, der Sennelandschaft sowie dem Römerlager Aliso bzw. der Varusschlacht. Dem Paderborner Fürstbischof waren diese geschichtsträchtigen Orte besonders erinnerungswürdig. Ihnen auch? Die Ausstellung gibt Einblick in die Geschichte dieser Orte und fragt nach ihrem Bedeutungswandel bis in die heutige Zeit. Mitmachstationen laden ein, sich aktiv mit den originalen Ausstellungsexponaten auseinander zu setzen.

Die Fackel der Ewigkeit anzünden

Die Region zwischen Weser und Lippe ist reich an historischen Zeugnissen. Römer und Germanen, Sachsen und Franken hinterließen ihre Spuren und machten die Region zu einer geschichtsträchtigen Landschaft. Ferdinand von Fürstenberg, der gelehrte Fürstbischof von Paderborn und Münster, ging diesen Spuren nach und schrieb 1669 das Buch Monumenta Paderbornensia: Denkmale des Paderborner Landes. Hierin setzt Ferdinand 24 Orten, Landschaften und Ereignissen ein literarisches Denkmal und beschreibt ihre besondere Geschichte. Erinnerung sollte so dauerhaft gestiftet und eine „Fackel für die Ewigkeit“ entzündet werden.

Sind diese Orte, Landschaften und Ereignisse noch heute von Bedeutung? Die Ausstellung geht dieser Frage nach: im Kreismuseum Wewelsburg, im Stadtmuseum Paderborn und im Jacob Pins Forum Jacob Pins Höxter sowie in der dortigen Minoritenkirche. Machen Sie sich auf die Reise! Erkunden Sie in Wewelsburg, Paderborn und Höxter die historische Dimension der Region zwischen Weser und Lippe. Entdecken Sie in den Ausstellungen 24 Orte, Landschaften und Ereignisse, die diese Region besonders geprägt haben.

Beginn
20. Mai 2022
Freitag

Ende
07. August 2022
Sonntag

Ort
Kunstmuseum im Marstall

Ausflug ins Blaue - Dozent*innen der Sommerakademie 2022 stellen aus

Schon vor dem Beginn der Seminare zeigen die Dozent*innen der Sommerakademie Paderborn 2022 eine Auswahl ihrer Arbeiten im Kunstmuseum im Marstall.
Unter dem Titel „AUSFLUG INS BLAUE“ sind vom 20. Mai bis 7. August 2022 verschiedene Positionen der Gegenwartskunst erlebbar. Lassen Sie sich für eine Teilnahme an der Sommerakademie 2022 inspirieren!

Mit

Heiner Geisbe
Nina Hannah Kornatz
Yvonne Most
Christop Platz
Julia Arztmann
Matthias Beckmann

Beginn
14. Juli 2022
Donnerstag

Ende
17. Juli 2022
Sonntag

Ort
Konzerte im Auenpark (Außengelände)

Wohlsein Open Air

Beginn
16. Juli 2022
Samstag

Ende
05. August 2022
Freitag

Ort
Gewölbesaal

SCHEINBAR SCHÖN...

Malerei von Friedhelm Rüller

Der Schein trügt, sagt der Volksmund und Platon würde ihm sicher recht geben, denn für ihn war die sinnliche Oberfläche der Dinge Täuschung. Nur die Ideen waren wahr und eine Kunst, die Abbilder von Erscheinungen nur widergibt, abzulehnen. Aber gerade diese Bezugnahme auf den Illusionscharakter der Kunst steht im Mittelpunkt der Malerei von Friedhelm Rüller.
Malerei darf sinnlich und schön sein, wenn sie sich ihrer Täuschungen bewusst ist, sie hinterfragt, mit ihr spielt.
Rüllers Gemälde zeigen Stillleben mit Obst in Schalen, Landschaften, auf denen Brücken und Gebäude sich im Wasser spiegeln, oder auch Personen, die sich auf gemusterten Decken räkeln.

Immer abbildhaft, gegenständlich, doch selten vertraut.
Es geht um Gesehenes, das auf der Staffelei in Bilder verwandelt wird. Malerei wird in ihren Möglichkeiten und Grenzen erprobt, zwischen Raum und Fläche, Licht und Schatten, Abbild und Schein. Und sie nimmt sich selbst nicht zu ernst. Themen stehen nicht im Zentrum der Aufmerksamkeit, es wird keine Botschaft verschlüsselt, keine Stellungnahme provoziert. Alles, was Farbe hat, wird vereinnahmt und in Malerei verwandelt. Auf den ersten Blick wird gemalt, als habe es die Moderne nie gegeben, als fühle sich die Kunst nicht berufen, die Welt zu verändern.
Aber wie sagte schon Herbert Marcuse: die sinnliche Schönheit verweist immer auf sinnliches Glück und ist deshalb nie bloß affirmativ.

 

Die Ausstellung wird am Freitag, den 15. Juli um
18 Uhr im Gewölbesaal des Bürgerhauses eröffnet.

Zur Einführung spricht Kai Haas.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Di. bis Sa.: 15 - 17 Uhr, Sonn- und Feiertage: 11 - 18 Uhr