SchlossSommer 2021

Beginn
24. Juli 2021
Samstag

Ende
15. August 2021
Sonntag

Ort
Gewölbesaal

EINE MELANGE AUS MALEREI UND ASSEMBLAGEN

Malerei von Rainer Schultz
Assemblagen von Markus Bartsch-Mertens

Rainer Schultz, wohnhaft in Schlangen-Kohstädt, beschäftigte sich seit seiner Jugend mit Farbgestaltung, Fotografie, Zeichnen und Malerei. In den letzten ca. 30 Jahren schlug er verstärkt autodidaktisch seinen eigenen Weg in der Malerei ein. Das Resultat ist eine Reise zwischen Acryl-Malerei, Aquarellen, Malen mit Ölfarben und Chinesischer Tusche.
Eindrücke aus verschiedenen Kulturen und Regionen spiegeln sich in vielen Werken. Strukturierte Werke finden genauso ihren Platz wie auch spontane Aktionsmalerei „aus der Tube – direkt auf die Leinwand“.

Markus Bartsch-Mertens, wohnt in Paderborn, ist Sozialmanager im Gesundheitswesen und Autodidakt. Bei den ausgestellten Werken handelt es sich um Assemblagen, die seit 2017 entstanden sind.
Die verwendeten Materialien entstammen einem über 10 Jahre alten Fotoarchiv, bestehend aus bis dahin nicht weiter verwerteten Fotografiken, Teilen von Fotoausrüstung, Kameratechnik, Fund- und Alltagsgegenständen, übermalter Fotografie und unterschiedlichen Malmaterialien. Häufig bilden Fotos oder fotografische Ausschussprodukte den Bildgrund und wandeln sich durch Aufbringen von Material und Malerei zu kleinen dreidimensionalen Welten, Figuren oder Botschaften.
Das Foto – im herkömmlichen Sinn Endprodukt – nimmt in diesem Kontext die Rolle eines Prozessbausteins ein.
„Insgesamt sind die Objektkästen das Ergebnis einer fantasievollen Transformation meiner vergangener Vorlieben und Techniken, z. B. Lochkamerafotografie und Fotografik, in Assemblagen, Collagen und Montagen“, so Bartsch-Mertens.

 

Die Ausstellung wird am Freitag,
den 23. Juli um 18 Uhr
im Gewölbesaal des Bürgerhauses eröffnet.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Di. bis Sa.: 15 - 17 Uhr, Sonn- und Feiertage: 11 - 18 Uhr  

 

Beginn
21. August 2021
Samstag

Ende
03. September 2021
Freitag

Ort
Gewölbesaal

BLICKE IN DIE "SCHÖNE STADT": BELLEVILLE/ILLINOIS

Künstler*innen vom Southwest Illinois
College in Belleville stellen ihre Stadt vor.

Jahr für Jahr steht eine Partnerstadt von Paderborn auf dem Programm des FORUMS JUNGER KÜNSTLER. 2021 ist es die amerikanische Partnerstadt Belleville/Illinois, denn seit über 30 Jahren verbindet Belleville und Paderborn eine offizielle Städtefreundschaft.
Belleville (französisch: Schöne Stadt) ist mit 45.000 Einwohnern Paderborns kleinste Partnerstadt, aber es gibt historische Bezüge. In den 1830er Jahren ließen sich dort deutsche Einwanderer nieder und erwarben Ackerland. Diese wegen ihrer akademischen Bildung „lateinische Bauern“ (Latin Farmers) genannten Siedler entwickelten Belleville zu einer Art von deutschem Musterstädtchen. Sie sorgten für den ersten Kindergarten im Land, einen Sängerbund und die Bücherei-Gesellschaft mit der ältesten Bücherei in Illinois. Um 1870 waren etwa 95% der Bevölkerung Bellevilles deutschstämmig.

Offensichtlich gab es Bezüge nach Paderborn: 19 km südlich von Belleville liegt das Dorf „Paderborn“. Im Jahr 1861 gab Pfarrer Wilhelm Busch der Siedlung „German Settlement of Prairie du Long“ den Namen „Paderborn“. Etwa 32 km südöstlich von Belleville gibt es einen Ort, an dem 1838 der Präriepfarrer Caspar Heinrich Ostlangenberg aus dem gleichnamigen Ort bei Wiedenbrück die erste Hl. Messe las. Zahlreiche Einwanderer aus Westfalen siedelten sich dort an. 1874 wurde der Ort „St. Libory“ (Hl. Liborius) genannt. Sowohl Paderborn als auch St. Libory sind über Belleville in die Partnerschaft mit Paderborn einbezogen.

Es gibt also eine Menge historischer Bezüge. Um nun aber auch das heutige Belleville aus der Perspektive junger Menschen bekannt zu machen, ziehen junge Künstler*innen vom Southwest Illinois College in Belleville mit Foto- und Videoausrüstung und anderen modernen Mitteln der Kunstproduktion durch ihre Stadt und lassen ihren jungen künstlerischen Blick schweifen, um uns in der Ausstellung im FORUM JUNGER KÜNSTLER ihre „schöne Stadt“ wie sie sie heute erleben, näherzubringen – in ganz anderer Weise, als es vielleicht die Prospekte des Stadtmarketings tun würden.

 

Die Ausstellung wird am Freitag,
den 20. August um 18 Uhr
im Gewölbesaal des Bürgerhauses eröffnet.

 

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Di. bis Sa.: 15 - 17 Uhr, Sonn- und Feiertage: 11 - 18 Uhr