Wechselausstellungen im FORUM JUNGER KÜNSTLER

Beginn
01. Mai 2018
Dienstag

Ende
14. Mai 2018
Montag

Ort
Gewölbesaal

Offenes Atelier, Ausstellung, Gewölbesaal, FORUM JUNGER KÜNSTLER 2018, Schloßsommer, Schlosspark, Schloß Neuhaus, Paderborn

25 Jahre „Offenes Atelier“

Ausstellung von Arbeiten der Paderborner Künstlergemeinschaft „Offenes Atelier“

Vor 25 Jahren wurde die Künstlergemeinschaft „Offenes Atelier“ gegründet. Dazu gehören: Dorit Asmuth, Ilse Hartmann, Edmund Kuhlbusch, Katharina Lüke, Margot Lütgert, Roswitha-Joy Pavel, Klara Maria Uhle und Birgit Voß.
Die Mitglieder der Gruppe verfolgen individuelle künstlerische Ziele und Themen. Sie arbeiten in unterschiedlichen Techniken wie Acryl- und Aquarellmalerei, Collage und Tusche, mal gemeinsam, mal getrennt im Atelier der Kulturwerkstatt Paderborn. Dort zeigen sie auch jährlich ihre neuesten Arbeiten. Außerdem nehmen sie an anderen kulturellen Veranstaltungen, Aktionen oder Projekten teil.
Wo ist aber bei aller Individualität das Verbindende? Alle sind nicht nur offen für den Austausch und Dialog untereinander, sondern auch für konstruktive Kritik. Dass die Gruppe schon ein Viertel Jahrhundert zusammen ist, erstaunt sie manchmal selbst, und trotzdem treffen sich alle gerne wenigstens einmal in der Woche zum gemeinsamen Arbeiten im Atelier.

Die Jubiläumsausstellung wird am 1. Mai 2018 um 11:30 Uhr im Gewölbesaal des Bürgerhauses in Schloß Neuhaus eröffnet. Zur Einführung spricht die Vorsitzende des Paderborner Kunstvereins Frau Dr. Alexandra Sucrow. Musikalisch wird die Vernissage von René Madrid begleitet.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Di. - Sa.: 15 - 17 Uhr
Sonn- und Feiertage: 11 - 18 Uhr

Beginn
27. Mai 2018
Sonntag

Ende
13. Juni 2018
Mittwoch

Ort
Gewölbesaal

Suat, Ausstellung, Gewölbesaal, FORUM JUNGER KÜNSTLER 2016, Schloßsommer, Schlosspark, Schloß Neuhaus, Paderborn

Once upon a time

Acrylmalerei und Objektkunst von Suat Özdemir

Suat Özdemir ist ein Künstler, der die Malerei erst spät für sich entdeckt hat. Er wurde 1969 in Ankara geboren und arbeitete dort als Fotograf. Vornehmlich widmete er sich der Schwarz-Weiß-Fotografie. Erst als er 2003 nach Paderborn kam und seine Frau ihm Farbe und Pinsel schenkte, fing er an zu malen und hat seitdem nicht mehr aufgehört.
Seine Liebe zu Schwarz und Weiß findet sich auch in seinen meist großformatigen Acrylmalereien wieder. Seine Motive sind häufig Bilder aus vergangenen Zeiten, sowohl aus seiner alten, als auch aus seiner neuen Heimat. Das große Format und die Lebendigkeit seiner Figuren lassen den Betrachter in die Vergangenheit eintauchen. Im Lauf der Jahre hat Özdemir sich eine ganz eigene Technik angeeignet. Viele seiner großformatigen Bilder und Wandbilder finden sich in Restaurants und Geschäften. In seinem Atelier in Schloß Neuhaus entstehen aber auch Familienportraits und andere Bilder im Kundenauftrag.
Neben der Malerei beschäftigt sich Suat Özdemir mit Recycling-Art. Inspiriert von der Natur entwickelt er immer wieder neue Ideen, die er mit defekten Alltagsgegenständen, Fundstücken vom Flohmarkt und natürlichen Materialien aus dem Wald umsetzt. Der „Rindenmann“ ist sein neuestes Werk. Teile einer ausgemusterten Schaufensterpuppe, unzählige Blätter und Rindenstücke fanden so ihre neue Bestimmung.

Die Ausstellung wird am 27. Mai um 11 Uhr im Gewölbesaal des Bürgerhauses eröffnet.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Di. bis Sa.: 15 - 17 Uhr, Sonn- und Feiertage: 11 - 18 Uhr  

 

Beginn
23. Juni 2018
Samstag

Ende
08. Juli 2018
Sonntag

Ort
Gewölbesaal

Wo sind meine Wurzeln_Ausstellung, Gewölbesaal, FORUM JUNGER KÜNSTLER 2018, Schloßsommer, Schlosspark, Schloß Neuhaus, Paderborn

Wo sind meine Wurzeln?

Arbeiten von Marcin Czarnopyś aus Przemyśl

In diesem Jahr feiert die Städtefreundschaft von Paderborn zur polnischen Stadt Przemyśl ihr 25-jähriges Bestehen. Zum Jubiläum zeigt die jährlich im FORUM JUNGER KÜNSTLER stattfindende Ausstellung mit Künstlern aus einer Partnerstadt Paderborns Arbeiten von Marcin Czarnopyś, der 1989 in Przemyśl geboren wurde. Er lebt inzwischen in Wrocław, kehrt aber oft in seine Heimatstadt zurück, die er sehr liebt.
Von 2008 bis 2012 studierte er Malerei an der Kunst-Fakultät der Maria-Curie-Skłodowska-Universität in Lublin, danach bis 2015 an der Akademie der Bildenden Künste in Wrocław. Seit 2015 ergänzt er seine Ausbildung an der Akademie der Bildenden Künste in Katowice.
Marcin Czarnopyś widmet sich vor allem der Zeichnung und der Malerei. Zeichnung ist deutlich seine bevorzugte Technik: Ob er dabei Kohle, Kreide, Bleistift oder auch andere grafische Mittel nutzt, hängt ganz vom Motiv, von dem, was es auszudrücken gilt und von seinen Stimmungen ab. Deshalb ist ihm von all seinen Auszeichnungen auch der Preis der Galeria Arttrakt in Wrocław im Rahmen der „Think Tank lab Triennale“ des Internationalen Festivals zeitgenössischer Zeichnung 2016 am wichtigsten.
2017 war er „Artist in Residence“ in Centrum Ludwika Zamenhofa, der Kunstgalerie in Białystok. Sowohl in Białystok als auch in Wrocław waren mit den Auszeichnungen auch Einzelausstellungen verbunden. Darüber hinaus stellte er zuletzt an folgenden Orten aus: Galerie Rondo Sztuki, Katowice (2017), Ply Gallery, London (2016), Zentrum für Studien zum Holocaust und zu religiösen Minderheiten, Oslo (2015), Synagoge zum weißen Storch, Wroclaw (2015), Galerie Zamek, Przemyśl (2015).
Seine Ausstellung im FORUM JUNGER KÜNSTLER stellt der Künstler unter den Titel „Wo sind meine Wurzeln?“. Der Hintergrund dieses Titels ist sehr persönlich, weitet sich aber ins Allgemeine: Marcin Czarnopyś hat eine „seelische Leerstelle“, die ihn sehr betrübt. Er füllt sie mit künstlerischen Imaginationen über Möglichkeiten, wie das, was er nicht kennt, was ihn aber prägt, gewesen sein könnte. Die Leerstelle hat einen konkreten Grund: Der Künstler hat seinen Großvater nie kennengelernt, er kennt nur ein einziges Foto von ihm, das er auch nur einmal gesehen hat. Seine Eltern und seine Großmutter bezeichnet er als sehr verschlossen, sodass er fast nichts über den Großvater erfahren hat. Anhand seines persönlichen Falls möchte Marcin Czarnopyś deutlich machen, wie wichtig es ist, eine Vorstellung davon zu haben, was einen prägt. Kunst mit ihrer Mischung aus Konkretisierung und Abstraktion scheint ihm dafür das am besten geeignete Mittel. Familiäre Vorgeschichte hält er in dem Zusammenhang übrigens für weit wichtiger als die nationale politische Geschichte. p>

Die Ausstellung wird am Freitag, den 22. Juni, um 19 Uhr im Gewölbesaal des Bürgerhauses eröffnet.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Di. - Sa.: 15 - 18 Uhr und auf Anfrage (05251 – 881076)
Sonn- und Feiertage: 11 - 18 Uhr

Veranstalter:
Kulturamt Paderborn und Schloßpark und Lippesee Gesellschaft

 

Beginn
12. August 2018
Sonntag

Ende
31. August 2018
Freitag

Ort
Gewölbesaal

Ausstellung, Gewölbesaal, FORUM JUNGER KÜNSTLER 2018, Schloßsommer, Schlosspark, Schloß Neuhaus, Paderborn

Es geschieht nicht einfach so ...

Bilder und Objekte von Inge Ritter

Inge Ritters Weg zur Kunst verlief nicht direkt. Zunächst lebte sie ihre Kreativität – gezwungenermaßen, aber erfolgreich – in einem eigenen Schneideratelier aus. Im bildnerischen Bereich und in der figürlichen Gestaltung ist sie Autodidakt und stolz darauf, es durch Ausdauer, Wollen, Probieren und Fleiß aus eigener Kraft – mit zeitweiliger Begleitung hervorragender Lehrer – geschafft zu haben. Seit 1989 ist sie freischaffende Künstlerin. Ihre modellierten und gemalten Gestalten, die nicht nur Abbild ihres Äußeren sind, sondern auch eine Botschaft spiegeln sollen, entstehen in ihrem Atelier in Bad Lippspringe.
Im Mittelpunkt von Inge Ritters Werken steht meistens der Mensch. Von sich selbst sagt sie: „Ich male und forme nach keinen Regeln, verteile die Farben, gestalte die Formen nach dem Gesetz meiner Augen, die sehen und sich freuen am Werden, Verändern und Finden: Des Strichs, der Nuancen in den Schattierungen, die neben und miteinander ein kraftvolles, stimmiges Ganzes werden ... für mich, ohne Frage. Für den Betrachter, wenn er meines Auges ist und die Stimmung spürt, die dieses Bild, diese Figur entstehen ließen. Ich male häufig mit einem Hang zum Düsteren, die Farbe Schwarz als Dominanz, das ist so und ich verbiege mich nicht mehr, denn ein jeder hat ein eingepflanztes, verwurzeltes Wollen und Empfinden, dem ich - ich gebe es zu, durch Einflüsse von außen - oft Raum gab. Nun aber unterwerfe ich mich keinen Strömungen und Meinungen mehr und das Entstandene ist Teil meines Selbst.“
Inge Ritters Figuren und Bilder sind spannend, emotional, manchmal lustig, manchmal befremdlich, immer faszinierend!

Die Ausstellung wird am 12. August um 11 Uhr im Gewölbesaal eröffnet. Zur Eröffnung singt und spielt Christian Schulz.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Di. - Sa.: 15 - 17 Uhr
Sonn- und Feiertage: 11 - 18 Uhr
Zum Aufbau des Feuerzaubers am Sa., 18.8., geschlossen
Zur Museumsnacht am Sa., 25. 8., bis 24 Uhr geöffnet

ä

Beginn
09. September 2018
Sonntag
ab: 11:00 Uhr

Ort
Gewölbesaal

Kunst im Kopf, Ausstellung, Gewölbesaal, FORUM JUNGER KÜNSTLER 2018, Schloßsommer, Schlosspark, Schloß Neuhaus, Paderborn

Kunst im Kopf

Arbeiten der Ausstellungsgemeinschaft „Artik"

"Artik" ist eine kreative Gruppe, die sich für eine kontinuierliche Zusammenarbeit gefunden hat.
In der eintägigen Ausstellung werden Werke aus verschiedenen Bereichen des Schaffens der Künstlerinnen und Künstler gezeigt.
Begleitet wird die Matinee von Musik. Auch ein kleiner Imbiss ist vorbereitet..

Öffnungszeit der Ausstellung: 11 - 17 Uhr

Veranstalter: Ausstellungsgemeinschaft "Artik"

 

Beginn
15. September 2018
Samstag

Ende
03. Oktober 2018
Mittwoch

Ort
Gewölbesaal

FORUM JUNger KÜNstler 2018, Schloßsommer, Ausstellung, Schlosspark, Paderborn

Schatten

Eine Ausstellung des Arbeitskreises "FrauenKultur" der Gleichstellungsstelle der Stadt Paderborn

Der Ausstellungstermin wirft seine Schatten voraus und lädt ein zum Rundgang im Gewölbesaal und zu Gesprächen vor Ort. Die Künstlerinnen treten aus dem Schatten heraus und werfen Licht auf das Thema SCHATTEN in vielfältigen Präsentationen in der bildenden Kunst und Literatur.
Ohne Licht keine Schatten, dies erklärt sich. Sind Schatten die abgewandte Seite des Lichts? Ignorieren wir die Schatten, in dem Sinne: „Weit und breit keine Schatten zu sehen?“ Schattenanteile können all zu groß werden, wenn die Vergangenheit wie ein Schatten auf der Seele liegt, sind belastend und werden zum Selbstschutz gerne verdrängt. Manchen gelingt es, über ihren Schatten zu springen. Doch ein Schattendasein zu führen, kann plötzlich ganz real werden für Einzelne und ganze Menschengruppen. Dem Schatten entfliehen ist dann kaum möglich.
In Szene gesetzt, verleihen die Künstlerinnen den Schatten einen individuellen Ausdruck in ihrer Lebendigkeit, Bewegtheit und Empathie und geben in der Gesamtschau der Ausstellung einen interessanten Einblick in die Vielfältigkeit der Möglichkeiten, diese Thematik zu gestalten.

Schon über Jahrhunderte hinweg bis in die Moderne hinein konnten sich KünstlerInnen für dieses Thema begeistern. Tauchen Schatten anfangs noch in dunkler, diffuser, metaphysischer Form auf, Angst und Furcht einflößend und die Vergänglichkeit betonend, setzten die Renaissancekünstler auf Akribie mit klar umrissenen Schatten, die den Darstellungen ihre Tiefe und Wirklichkeitsnähe verliehen. Im Barock wird der Schatten auch Symbol dieser Epoche, in der alles Vertraute nun mehr fremd erscheint. Diese Ungewissheit und das Fremdheitsgefühl setzten sich nun weiter fort. Als einen neuen Akzent ließen die Impressionisten die Schatten nun in voller Farbe in der Fläche erscheinen. Ausdrucksstark, mahnend, bisweilen grotesk wirken die Schatten bei ihnen. Auch die langgezogenen, verformten, mehrdeutigen Schatten der Surrealisten bleiben uns vor Augen. Allmählich lösen die KünstlerInnen der Moderne bis hin zur Gegenwartskunst die Regeln der Schatten auf, entziehen ihnen die Macht, spielen experimentell mit den Illusionen von Schatten und Licht auf einer breiten Palette der Techniken, Materialien und Darstellungsformen. Abstraktion und Reales dehnen sich aus, ihre Verfremdungen in vielfältigster Weise, ihre Paradoxien von Raum und Zeit faszinieren und machen uns gleichsam nachdenklich. Dies können wir auch bei der Konzept- und Installationskünstlerin Jenny Holzer in ihrem „Schwarzen Garten“ in Nordhorn auf dem deutschniederländischen Kunstweg erleben, wie auch bei der wieder neu entdeckten Gabriele Münter, bei Käthe Kollwitz, Paula Modersohn-Becker, Marianne von Werefkin und bei der abstrakten Expressionistin Betty Parson, um hier nur einige wenige zu nennen.

Die Künstlerinnen des Arbeitskreises „FrauenKultur“ haben das Phänomen SCHATTEN eingefangen und freuen sich, ihre unterschiedlichen Werke den Besucherinnen und Besuchern präsentieren zu können.

Die Ausstellung wird am 14. September um 19.30 Uhr im Gewölbesaal des Bürgerhauses eröffnet.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Di. bis Sa.: 15 - 17 Uhr, Sonn- und Feiertage: 11 - 18 Uhr