Wechselausstellungen im
FORUM JUNGER KÜNSTLER

Beginn
28. April 2019
Sonntag

Ende
19. Mai 2019
Sonntag

Ort
Gewölbesaal

Ausstellung, Gewölbesaal, FORUM JUNGER KÜNSTLER 2019, Schloßsommer, Schlosspark, Schloß Neuhaus, Paderborn

Vielen Dank für die Blumen

Grafik und Blumenmalerei in Acryl und Öl von Rita Winkelmann

Blumenmalerei wird heute meist als unzeitgemäß und kitschig abgetan. Da sich aber in der Vergangenheit und Gegenwart große Künstler und auch Künstlerinnen nicht gescheut haben, sich diesem Genre zu widmen, startet Rita Winkelmann – Künstlerin und Kunsthistorikerin aus Salzkotten – einen zeitgemäßen Versuch. In ihrem großen Garten pflegt sie viele Blumen, besonders Rosen, die sie immer wieder dazu animieren, ihr Erblühen, ihre Entfaltung und ihr Verwelken zu malen.
Ausgangspunkt für die Ausstellung war ein Blumenbuch im Format 50 x 70 cm auf Graupappe gemalt. Für die Ausstellung wurde der größte Teil dieser Bilder noch einmal auf Leinwand wiederholt.
Frühlingsblumen dominieren. Osterglocken zeigen sich zusammen mit Kindern und Osterhasen. Tulpen strahlen auf schwarzem Grund, biegen sich und verwelken. Fast abstrakt wirkt eine Pfingstrose und die Callablüte auf Blümchenstoff erscheint sowohl drei- wie zweidimensional. Bugs Bunny läuft mit einem Blumenstrauß zur Einladung. Umgeben von Blumen blickt ein Kind uns an. Es ist ein Inbegriff des Gedeihens. Eine vertrocknete Seerose ruht auf purpurfarbenem Grund wie in königlicher Atmosphäre. Sic transit gloria mundi.
Einige Motive kehren auf Fürstenberger Porzellan Quaterno wieder. Unter Anleitung der Porzellanmalerin Dagmar Kleine ist die Porzellanmalerei im Fürstenberger Schloss entstanden.
In der Ausstellung werden Bilder und Porzellanteller mit ähnlichen Motiven nebeneinander präsentiert.
Weiterhin gibt es die Grafiksammlung „Mohnmappe, mit Zeichnungen, Pastellen, Radierungen, Lithographien und Aquarellen.

Die Ausstellung wird am 28. April um 11 Uhr im Gewölbesaal des Bürgerhauses eröffnet. Zur Einführung spricht Dr. Wolf Kalipp aus Soest.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Di. bis Sa.: 15 - 17 Uhr, Sonn- und Feiertage: 11 - 18 Uhr  

Beginn
03. August 2019
Samstag

Ende
18. August 2019
Sonntag

Ort
Gewölbesaal

Goettinnen, Ausstellung, Gewölbesaal, FORUM JUNGER KÜNSTLER 2019, Schloßsommer, Schlosspark, Schloß Neuhaus, Paderborn

GÖTTINNEN - Von den Höhen des Olymps in die Niederungen des Alltags

Arbeiten von Uschi Bracker, Christine Halm und Viola Richter-Jürgens

Uschi Bracker, Christine Halm und Viola Richter-Jürgens arbeiten seit einiger Zeit als Organisationsteam einer großen Künstlerinnengruppe aus OWL zusammen. Die fruchtbare Kombination brachte die Gruppe auf die Idee, ein eigenes Ausstellungskonzept zu entwickeln.
Die Basis für das Göttinnen-Thema bilden persönliche Leitgedanken.

Uschi Bracker: Ich suche in meinen Frauenbildern die für die Alltagsbewältigung erforderliche individuelle weibliche Stärke. Welche „göttlichen“ Eigenschaften sind in uns angelegt, welche entwickeln sich auf unterschiedlichen Lebenswegen oder in Beziehungen zum Gegenüber, bzw. Miteinander? Für mich steht das „Göttliche“ für Liebe, Lebenslust, Ausgleich, Frieden, Kreativität, Schöpfung.
 
Christine Halm: Göttin ist ewig und kann überall sein. Immer wieder zeigt sie auch uns in unseren Schmerzen und unseren Freuden. Sie offenbart Schönheit und Hässlichkeit zugleich. Sie hat das Potenzial zur Verwandlung, zum Ganzsein. Ihre Fehler machen sie und uns menschlich und nahbar. Sie lässt uns Raum zur Interpretation.

Viola Richter-Jürgens: Ich befreie die Göttinnen von ihrem Glanz, dem Glanz, der auch Last ist. Ich zeige sie in ihrer Versehrtheit, die zwar auch Last ist, aber Nähe und Freiheit ermöglicht. Ihrer Erhabenheit tut diese Versehrtheit keinen Abbruch. Erhabenheit durch Versehrtheit. Meine Göttinnen laden ein, näher zu treten, die eigene Versehrtheit zuzulassen. Solidarität durch Nähe, Nähe durch Versehrtheit, gegen die Einsamkeit dort oben, gegen die Einsamkeit im Glanz.

Die Ausstellung wird am Samstag, den 3. August, im Gewölbesaal des Bürgerhauses eröffnet. Zur Einführung spricht Dr. Irene Below, Kunsthistorikerin. Musikalisch wird die Vernissage von Uwe Hiltenkamp & Eric Pfennig begleitet.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Di. - Sa.: 15 - 17 Uhr; Sa., 10.8. wegen "Feuerzauber" geschlossen
Sonn- und Feiertage: 11 - 18 Uhr

Kontakt:
Uschi Bracker: uschibracker@t-online.de
Christine Halm: CHalm@t-online.de
Viola Richter-Jürgens: viola.richter-juergens@arcor.de

Beginn
13. September 2019
Freitag

Ende
03. Oktober 2019
Donnerstag

Ort
Gewölbesaal

Ausstellung, Gewölbesaal, FORUM JUNGER KÜNSTLER 2019,\"Alte Schachteln\", Schloßsommer, Schlosspark, Schloß Neuhaus, Paderborn

„Alte Schachteln“

Eine Ausstellung des Arbeitskreises "FrauenKultur" der Gleichstellungsstelle der Stadt Paderborn

Der Titel der Ausstellung des Paderborner Arbeitskreises „FrauenKultur“ kommt bewusst augenzwinkernd daher und nutzt die „Doppelbödigkeit“ des Ausgangsmaterials der diesjährigen künstlerischen Auseinandersetzung zu einem kleinen selbstironischen Sprachspiel: Bei besagten „alten Schachteln“ handelt es sich um ausrangierte Archivschachteln, die den Künstlerinnen des Arbeitskreises freundlicherweise vom Stadt- und Kreisarchiv Paderborn zur Verfügung gestellt wurden. Gleichzeitig spielt die Themenwahl an auf die langen Jahre des künstlerischen Miteinanders der im Arbeitskreis vertretenen Künstlerinnen. Der Arbeitskreis „FrauenKultur“ wurde im Jahre 2001 von der Gleichstellungsstelle der Stadt Paderborn ins Leben gerufen. Viele Künstlerinnen sind bereits seit der Gründung dabei und arbeiten nun schon seit 18 Jahren erfolgreich zusammen. Der Arbeitskreis darf als ein Beispiel gelungener Netzwerkarbeit von Künstlerinnen unserer Stadt und Umgebung betrachtet werden. Er hat über die Jahre hinweg durch eine Vielzahl interessanter und überaus kreativer Projekte auf sich aufmerksam gemacht und damit das kulturelle Leben Paderborns um eine bunte Nuance erweitert. Im FORUM JUNGER KÜNSTLER ist der Arbeitskreis immer wieder gern zu Gast.
Und dieses Mal also mit „alten Schachteln“. Der spezielle Reiz dieses Projektes liegt darin, dass alle Künstlerinnen auf dasselbe Ausgangsmaterial zurückgreifen. Eine besondere Herausforderung bestand in der Auflage, das Äußere der Archivschachteln von der Gestaltung auszunehmen und somit deren nostalgischen Charme beizubehalten. Das Innere der Schachtel aber stand den Künstlerinnen zur freien Verfügung: Es bot ihnen die Gelegenheit, einmal einen Rückblick auf ihr bisheriges künstlerisches Schaffen zu werfen und in der Retrospektive Akzente zu setzen, sich dem Publikum mit ihren Arbeitsschwerpunkten zu präsentieren, die eigenen Themen, die ganz persönliche künstlerische Philosophie, die Wahl des Lieblingsmediums in den Mittelpunkt der Betrachtung zu rücken.
Das Publikum darf auf Entdeckungsreise gehen: Stöbern ausdrücklich erwünscht!

Die Ausstellung wird am 13. September um 19:30 Uhr im Gewölbesaal des Bürgerhauses eröffnet.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Di. bis Sa.: 15 - 17 Uhr, Sonn- und Feiertage: 11 - 18 Uhr