Wechselausstellungen im
FORUM JUNGER KÜNSTLER

Beginn
22. April 2022
Freitag

Ende
08. Mai 2022
Sonntag

Ort
Gewölbesaal

EIN STÜCK PAPIER...

Papierkunst
von Benedikt Blank

Aus etwas so Banalem wie einem Stück Papier kann mit Geduld und Fingerspitzengefühl etwas sehr Schönes werden.

Für die Ausstellung verwandelt sich der Gewölbesaal in eine kleine andere Welt, die mit Licht und Papier verschiedene Atmosphären schafft. Entdecken Sie in einem Rundgang verschiede Details aus Paderborn, dieser und anderer Welten.

Benedikt Blank entdeckte die Papierkunst bei seinem Umzug 2017 nach Paderborn für sich und probiert seitdem verschiedene Formen aus.

Der Kleinkünstler ist außerdem leidenschaftlicher Improtheater-Spieler.

 

Die Ausstellung wird am Freitag, den 22. April um
16 Uhr im Gewölbesaal des Bürgerhauses eröffnet.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Di. bis Sa.: 15 - 17 Uhr, Sonn- und Feiertage: 11 - 18 Uhr  

 

Beginn
11. Juni 2022
Samstag

Ende
26. Juni 2022
Sonntag

Ort
Gewölbesaal

kreatives kennen lernen

Die Kunsthochschule Pamplona stellt sich vor.

10.06. – 26.06.2022

Im Gewölbesaal (Forum Junger Künstler)
33104 Schloß Neuhaus - Paderborn

Eröffnung Freitag, 10. Juni 2022 um 19 Uhr

Zur diesjährigen Partnerstadtausstellung haben die Museen und Galerien der Stadt Paderborn die Escuela de Arte y Superior de Diseño de Pamplona eingeladen sich zu präsentieren.

In der abwechslungsreichen Ausstellung werden nicht nur die Arbeiten der Dozent*innen sondern auch der Studierenden gezeigt. Mit den selbstausgewählten Werken repräsentiert die Kunsthochschule ihre breites Lehrangebot sowie die kreativen Köpfe hinter den Arbeiten.

Programm zum Internationalen Fest der Begegnung:

12.06.  12 Uhr Führung mit den beteiligten Künstler*innen

            Ab 12 bis 15 Uhr Workshop zur Drucktechnik.
            Teilnehmende stellen mit Sticheln eigene Stempel aus         
            Weichgummiplatten her.

 

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Di. bis Sa.: 15 - 17 Uhr, Sonn- und Feiertage: 11 - 18 Uhr  

 

Downloads: pamplona-karte(4)

Beginn
16. Juli 2022
Samstag

Ende
05. August 2022
Freitag

Ort
Gewölbesaal

SCHEINBAR SCHÖN...

Malerei von Friedhelm Rüller

Der Schein trügt, sagt der Volksmund und Platon würde ihm sicher recht geben, denn für ihn war die sinnliche Oberfläche der Dinge Täuschung. Nur die Ideen waren wahr und eine Kunst, die Abbilder von Erscheinungen nur widergibt, abzulehnen. Aber gerade diese Bezugnahme auf den Illusionscharakter der Kunst steht im Mittelpunkt der Malerei von Friedhelm Rüller.
Malerei darf sinnlich und schön sein, wenn sie sich ihrer Täuschungen bewusst ist, sie hinterfragt, mit ihr spielt.
Rüllers Gemälde zeigen Stillleben mit Obst in Schalen, Landschaften, auf denen Brücken und Gebäude sich im Wasser spiegeln, oder auch Personen, die sich auf gemusterten Decken räkeln.

Immer abbildhaft, gegenständlich, doch selten vertraut.
Es geht um Gesehenes, das auf der Staffelei in Bilder verwandelt wird. Malerei wird in ihren Möglichkeiten und Grenzen erprobt, zwischen Raum und Fläche, Licht und Schatten, Abbild und Schein. Und sie nimmt sich selbst nicht zu ernst. Themen stehen nicht im Zentrum der Aufmerksamkeit, es wird keine Botschaft verschlüsselt, keine Stellungnahme provoziert. Alles, was Farbe hat, wird vereinnahmt und in Malerei verwandelt. Auf den ersten Blick wird gemalt, als habe es die Moderne nie gegeben, als fühle sich die Kunst nicht berufen, die Welt zu verändern.
Aber wie sagte schon Herbert Marcuse: die sinnliche Schönheit verweist immer auf sinnliches Glück und ist deshalb nie bloß affirmativ.

 

Die Ausstellung wird am Freitag, den 15. Juli um
18 Uhr im Gewölbesaal des Bürgerhauses eröffnet.

Zur Einführung spricht Kai Haas.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Di. bis Sa.: 15 - 17 Uhr, Sonn- und Feiertage: 11 - 18 Uhr  

 

Beginn
13. August 2022
Samstag

Ende
28. August 2022
Sonntag

Ort
Gewölbesaal

WIRSELBSTVERSTÄNDLICH

Malerei, Grafik, Fotografie, Skulptur, Installation
WIR – eine Arbeitsgruppe des
Künstlerinnenforums bi-owl e.V.

WIR:
Die Gruppe WIR existiert seit 2010. Regelmäßige Treffen dienen dem künstlerischen Austausch und der Ausstellungplanung. Ein selbsterstellter Arbeits- und Forderungskatalog grundiert die kreative Zusammenarbeit der inzwischen 20 Künstlerinnen.

Klimawandel, Format, Irreal, Gratwanderungen, Aufbruch, WIR Artistinnen, WIRrlichter, Hochseilakte sind Titel der bis heute 13 Ausstellungen. Titel, die zeigen, dass sich die Gruppe Themen vornimmt, die sich unter die Oberfläche begeben und eine Vielfalt von Betrachtungs- und Umsetzungsmöglichkeiten zulassen. Diese Vielfalt hat WIR stets geboten und ein entsprechend großes Interesse von Publikum und Presse erfahren.

Selbstverständlich steht hinter jeder Arbeit jeder einzelnen Künstlerin ihre eigene Persönlichkeit. Nicht immer tritt sie offen zutage. Da bietet es sich an, nach 12 Jahren einmal diese Persönlichkeit thematisch umzusetzen. Wer bin ich? Wo stehe ich? Wie arbeite ich? Im neuen Ausstellungkonzept WIRSELBSTVERSTÄNDLICH gehen 20 Künstlerinnen diesen Fragen auf den Grund – ganz offensichtlich oder verschlüsselt.

 

Christel Aytekin Marion Basse Katrin Boidol Uschi Bracker
Anita Brede Karin Fischer „Nirak“ Leonore Franckenstein
Anita Frei-Krämer Christine Halm Anne Hansen Marlies Jung
Heidi Lange-Kallerhoff Serpil Neuhaus Vera Opolka
Rotraut Richter Viola Richter-Jürgens Barbara Schneider
Petra Wagener Almuth Wessel Heike Wilms

 

Die Ausstellung wird am Freitag, den 12. August um
18 Uhr im Gewölbesaal des Bürgerhauses eröffnet.

Zur Einführung spricht Leonore Franckenstein.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Di. bis Sa.: 15 - 17 Uhr, Sonn- und Feiertage: 11 - 18 Uhr  

 

Beginn
17. September 2022
Samstag

Ende
03. Oktober 2022
Montag

Ort
Gewölbesaal

"klein, aber fein!"

eine ausstellung des arbeitskreises
„fRAUENkULTUR“ mit unterstützung
der gleichstellungsstelle der stadt paderborn

„klein sein – immer / den dingen nicht zunahetreten – nie / dann in die weißeste sonne gezielt einfach / aufwachen und / auf einer stachelbeere spazierengehen“: auf ihrer suche nach dem faszinosum der eher „kleinen“ kunst, der grafik, findet die dichterin christa reinig poetische bilder.1

die ganze welt in einem regentropfen! das erkannten viele „große künstler“: ein selbstportrait von rembrandt van rijn von 1630 passt in eine damenhandtasche, „das mädchen mit dem perlenohrgehänge“ von jan vermeer ließe sich ohne weiteres in einem trolley verstauen, paul klee malte viel im „collegebookformat“ und emil noldes „ungemalten bilder“ sind teils nur handtellergroß. das möglicherweise kleinste gemälde der welt des chinesischen künstlers jin yin hua „the portrait of 42 american presidents“ lässt sich nur mithilfe einer lupe betrachten. die köpfe sind auf einem menschlichen haar gemalt, mit einem pinsel aus nur einem kaninchenhaar…2 magnifying! die mikros der makros… schon goethe wusste: „willst du dich am ganzen erquicken, so musst du das ganze im kleinsten erblicken.“ neben vielem anderen war der große dichter auch ein anerkannter naturforscher, der gerne unter dem mikroskop die damals bekannten kleinstlebewesen studierte: amöben, glocken- und pantoffeltierchen.

heute wissen wir, dass es noch viel kleiner geht und dass „klein“ nicht bedeutet: „unbedeutend“. was könnte kleiner als ein virus sein – und gleichzeitig mächtiger? also sind wir gut beraten, die kleinen Dinge nicht zu unterschätzen – nicht umsonst steht das kleinod im duden gleich neben dem kleinkram und der kleinkunst.

klein, aber fein! in diesem spannungsfeld bewegen sich die künstlerinnen des arbeitskreises fRAUENkULTUR im jahr 2022 und fügen ihre großartigen „petitessen“ den „kleinigkeiten“ der kunstgrössen hinzu. lupenrein! nur kleinkarierte kleingeister stapeln tief!

und deshalb hat sich der arbeitskreis flankierend zur diesjährigen ausstellung auch eine ganz besondere aktion ausgedacht: alle schreib- und literaturbegeisterten sind eingeladen, mikroromane zu verfassen und von januar bis september 2022 im anzeigenteil des „HEFTs“ zu veröffentlichen (heft.de). machen sie mit! erschaffen sie einen literarischen mikrokosmos! verfassen sie einen mikroroman!

die ausstellung wird am freitag, dem 16. september um 19.30 Uhr im gewölbesaal des bürgerhauses eröffnet. die musikerinnen von „cuerdas mágicas – bezaubernde saiten“ umrahmen die vernissage musikalisch und entführen sie auf einem außergewöhnlichen instrumentarium in eine zauberhafte klangwelt. cuerdas mágicas, das sind: graciela medina (argentinien) südamerikanische harfe, charango und gitarre und hannelore wieland (deutschland), gitarre.

 

1 Reinig, Christa: was wohl ist grafik?“ Zit.n. Die Welt im Kopf. Frühe Radierungen Ekkehard Thiemes. Kunstverein Flensburg 2009.
2 kunstreiche.de

 

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Di. bis Sa.: 15 - 17 Uhr, Sonn- und Feiertage: 11 - 18 Uhr  

 

 

 

Beginn
12. Oktober 2022
Mittwoch

Ende
30. Oktober 2022
Sonntag

Ort
Gewölbesaal

"NATURSCHÖNHEITEN"

Malerei, Zeichnungen, Assemblagen, Aquarelle
der Künstlergruppe „ARTpontem“

Die Gruppe „ARTpontem“ - Svetlana Hinz, Oksana Rosental, Elena Sudermann, Elena Thomas, Erika Penner - versteht sich, wie der Name es schon sagt, die Kunst baut Brücken zwischen den Menschen. Wir von unserer Gruppe, möchten die Schönheit unserer Welt durch unsere Bilder ausdrücken. Die Gruppe besteht aus 5 Frauen, die das Malen als Ausdruck ihrer inneren Schönheit und des eigenen Blickes auf die Welt wahren. Mit der Zeit entstanden Freunschaften, die sich künstlerisch und menschlich befruchteten. Ideen wurden besprochen und umgesetzt. So entstand der Wunsch die Ergebnisse und Werke dieser intensiven Schaffensphase auszustellen. Damit wollten wir Erfahrungen sammeln und uns einem breiterem Publikum präsentieren.

Die Künstlergruppe entstand aus einer losen Gemeinschaft von befreundeten Frauen, Kunst Laien und Kunst Profis, und wuchs zu einem festen Ensemble zusammen. Die Stärke des Frauenkollektives besteht in der Vielfalt der Charaktere, die sich gleizeitig von einander absetzen, dann aber immer wieder auf wunderbare Weise ergänzen.
Svetlana Hinz hat ihre akademisch künstlerische Ausbildung in Moskau abgeschlossen und arbeitet als freie Künstlerin. Mit ihrermprofessionellen Auge und der fundierten Ausbildung leitet und gibt sie den anderen Mitgliedern Impulse. Umgekehrt beeinflussen der unverbrauchte und unprofesionelle Blick der anderen Künstlerinnen den Profi mit der Frische und Unbekümmertheit eines Laien.
Daraus entstehen wunderbare Werke, die eine Brücke zwischen dem Profi und dem Laien, dem Künstler und dem Betrachter bauen.

Mit dem uns eigenem Blick auf die Schönheit der uns ergebenen Welt, geben wir diese auf die Leinwand wieder.
Die intensiven Farben laden den Betrachter dazu ein, in eine farbenfrohe und positive Welt der Natur einzutauchen. Das Nutztier Kuh und Bulle, und die Landschaften (der naturgemäße Lebensraum der Tiere), werden durch den Blick der Künstlerinnen gefiltert und in einer eigenen Weise dargestellt. Mal ist es das gegenständliche, das in der Schönheit der Form und der Intensität des Ausdrucks auf die Leinwand gebracht wurde. Ein anderes Mal sind es die mutige Farbgestaltung und die Abstraktion der Formen, die dem Tier seinen Ausdruck verleiht und das Wesen des Tieres wiedergibt.

Die Ausstellung wird am Dienstag, den 11. Oktober um
18 Uhr im Gewölbesaal des Bürgerhauses eröffnet.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Di. bis Sa.: 15 - 17 Uhr, Sonn- und Feiertage: 11 - 18 Uhr