Wechselausstellungen im FORUM JUNGER KÜNSTLER

Beginn
28. April 2017
Freitag
18:00 Uhr

Ende
21. Mai 2017
Sonntag
18:00 Uhr

Ort
Gewölbesaal

Ausstellung 2017, FORUM JUNGER KÜNSTLER, Chabowski, Paderborn, Schloß Neuhaus

Klaus Chabowski

Zeichnungen, Aquarelle, Arbeiten in Acryl
 
Klaus Chabowski, wohnhaft in Salzkotten, begann nach Beendigung seines Berufslebens in der EDV-Branche 2007 mit der Malerei. Verbunden war der Start mit dem Eintritt in den Kunstkreis Salzkotten e.V., in dem er sich auch heute noch ehrenamtlich engagiert.
Chabowski führt seine Arbeiten als Zeichnungen, Aquarelle und in Acryl aus. Er bevorzugt die gegenständliche Darstellung, wobei bei allen verwendeten Techniken die Genauigkeit sowie ein hohes Maß an Detailtreue ins Auge fallen. Hinsichtlich der Motivwahl und auch der ausgewählten Technik zeigt er keine Präferenz. Die Zeichnungen werden mit Fineliner realisiert, häufig auf satiniertem Aquarellpapier, was Grautöne ermöglicht, ohne die übliche Schraffurtechnik zu verwenden. Auch wenn die Aquarellbilder nicht in der meist erwarteten lockeren Art gemalt worden sind, entwickeln sie durch die Tranzparenz der Aquarellfarben ihren eigenen Reiz. Für das Malen mit Acrylfarben verwendet Chabowski als Unterlage HDF-Platten (Hochdichte Hartfaserplatten), was seiner ins Detail gehenden Malweise entgegen kommt.
In der Ausstellung wird dem Besucher eine Auswahl seiner in den jetzt 10 Jahren entstandenen Arbeiten gezeigt. Die Zeichnungen und Gemälde zeigen u.a. Motive aus Fauna und Flora, von Landschaften und Portraits. Die Vielseitigkeit hinsichtlich der Motivwahl sorgt für eine abwechslungsreiche, interessante Ausstellung und macht sicher nicht zuletzt auch den Reiz dieser Ausstellung aus.

Die Ausstellung wird am 28. April 2017 um 18.00 Uhr im Gewölbesaal des Bürgerhauses eröffnet.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Di. bis Sa.: 15 - 18 Uhr,
Sonn- und Feiertage: 11 - 18 Uhr

Beginn
25. Mai 2017
Donnerstag
11:00 Uhr

Ende
15. Juni 2017
Donnerstag
18:00 Uhr

Ort
Gewölbesaal

FORUM JUNGER KÜNSTLER, Schloßsommer, Schloß Neuhaus, Schlosspark, Ausstellung, Veranstaltung, Paderborn,

S P E K T R U M

Acrylmalerei von Marion Ute Rosenow von 2015 bis 2017

Marion Ute Rosenow wuchs in den 50er Jahren in Süddeutschland auf und kam über viele Stationen in ihrer Kindheit und in ihrem medizinisch-technisch geprägten Berufsleben erst spät nach Ostwestfalen. Heute lebt sie in Paderborn.

Ihr künstlerisches Interesse wird früh geweckt, unter anderem durch den Großvater, der Anfang 1900 an der Düsseldorfer Kunstakademie studierte. Kunst, Mode, Design und Musik prägen früh ihr Leben. Trotzdem eine künstlerische Ausbildung vom Elternhaus nicht unterstützt wird, zieht sich das künstlerische Tun wie ein roter Faden durch ihren Lebenslauf und hält allen Veränderungen stand. Erst mit 60 Jahren aber macht die Künstlerin dann einen weiteren Schritt: die erste, eigene Kunstausstellung, weitere folgen.

Marion Ute Rosenows Werke sind meist großflächig, vielfarbig, mit lebendigen Strichen, Formen und Kreisen in abstrahierter Form, häufig beeinflusst vom maritimen Flair der Nordsee. Landschaften und Motive aus der Natur sind feste Bestandteile ihrer oft farbenfrohen, lebhaften Bilder. Die Künstlerin arbeitet ausschließlich mit Acrylfarben, mit Kreide, Spray oder Lack. Sie spachtelt, pinselt, rollt... auf unterschiedlichen Untergründen. Es darf auch mal ein Backblech sein.

Die Ausstellung wird am 25. Mai, Christi Himmelfahrt, um 11 Uhr im Gewölbesaal des Bürgerhauses eröffnet. Zur Eröffnung spricht der Künstler Jan Peter Vos. Musikalisch wird die Vernissage vom Familientrio Gemkenstein mit Piano, Gitarre und Gesang begleitet.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Di. bis Sa.: 15 - 18 Uhr,
Sonn- und Feiertage: 11 - 18 Uhr

 


   

Beginn
06. August 2017
Sonntag

Ende
26. August 2017
Samstag

Ort
Gewölbesaal

FORUM JUNGER KÜNSTLER, pickArt, Ausstellung, Schloßsommer, Schloß Neuhaus, Paderborn

leichte kost

Aktuelle Arbeiten der Künstlerinnengruppe pickArt

1991 gründete sich die Gruppe bildender Künstlerinnen „pickArt". Die zur Zeit 14 Künstlerinnen aus Lippe, Gütersloh und Höxter arbeiten in den Sparten Skulptur, Objekt, Installation, Malerei, Fotografie und Film. In mehr als 25 Jahren hat sich eine gemeinsam entwickelte, diskutierte und produzierte Kunst - eine kooperative Kunstpraxis - zum Markenzeichen der Gruppe entwickelt. Die Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen aus Gegenwart und Vergangenheit sind häufig Ausgangspunkt der künstlerischen Arbeit. Erfolgreich arbeiteten die Künstlerinnen mit großen Museen der Region zusammen.
Der Reiz der Ausstellung „leichte kost", an der acht Künstlerinnen der Gruppe pickArt teilnehmen, besteht in der sehr unterschiedlichen Herangehensweise und Auslegung des Themas durch die einzelnen Künstlerinnen.
Die Thematik wird auf ihre Bedeutungen hin erforscht und durchleuchtet. Die Werke aus den verschiedenen Bereichen zeigen durch die individuellen Arbeiten der teilnehmenden Künstlerinnen ein weites Spektrum an Aspekten, Sichtweisen und Positionen, die sich ergänzen oder konträr gegenüber stehen können.
In den Arbeiten und Objekten von Heike Flörkemeier werden oft Menschen oder Tiere dargestellt. In ihrer aktuellen Arbeit „leichte Mädchen" werden aus Karton, zarten Folien, Tüll, Papier und anderen Materialien filigrane Plastiken.
Annie Fischer beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit der Bedeutung unterschiedlicher Materialien. Alltagsgegenstände werden ihrer Funktion enthoben und mit z.B. Filz oder Elektrokabeln kombiniert und in einen neuen Zusammenhang gebracht.
Karin Hattenkerl gibt mit ihrer aktuellen Fotoserie Einblicke in Cafés. Analog zu den Begriffen „Leichte Kost" und „Opulentes Mahl" werden Interieurs von beinahe karger Sachlichkeit bis hin zu überbordender Fülle gezeigt.
In den Arbeiten von Anja Kracht geht es oft um Dinge, die im Verborgenen liegen und auf den ersten Blick nicht sichtbar sind.
Doris Lemberg-Hinsenhofen ist eine Grenzgängerin zwischen Malerei und Bildhauerei. Zur Zeit arbeitet sie an schwebenden Objekten und erforscht Leichtigkeit durch Reduzierung der Form und des Materials.
Christel Linkerhägner arbeitet seit einiger Zeit überwiegend medial (Fotocollage, Flashfilm). Die vordergründige Leichtigkeit bzw. Heiterkeit ihrer Werke ist zumeist doppelbödig und hintersinnig.
Die Malerei von Angelika Leßmeier ist ein dialektischer Prozess der Annäherung von Gegensätzen. Abstrakte Flächen treffen auf teilweise gegenständliche Malerei.
Die gelernte Holz- und Steinbildhauerin Monika Möller bevorzugt in ihren raumbezogenen Arbeiten Krustenplatten aus Anröchter Dolomit, aber auch Pflanzenteile und Holz sowie diverse andere Materialien kommen zum Einsatz.

Die Ausstellung wird am 6. August um 11 Uhr im Gewölbesaal des Bürgerhauses eröffnet. Zur Eröffnung spricht Elisabeth Brügger, Kunstwissenschaftlerin. Zur Museumsnacht wird in der Ausstellung eine Performance von Elina Möller zu sehen sein.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Di. bis Sa.: 15 - 17 Uhr, Sonn- und Feiertage: 11 - 18 Uhr
Sonderöffnung zur Museumsnacht am 26. August: 18 - 24 Uhr

 

 

Beginn
08. September 2017
Freitag
19:00 Uhr

Ende
10. September 2017
Sonntag
17:00 Uhr

Ort
Gewölbesaal

FORUM JUNGER KÜNSTLER, Tage der Kunst, Schloßsommer, Schloß Neuhaus, Schlosspark, Ausstellung, Veranstaltung, Paderborn,

Tage der Kunst

Kunstmesse der Künstlervereinigung ART TdK

Schon zum vierten Mal präsentieren Künstlerinnen und Künstler aus der Region Paderborn ihre Arbeiten während der Kunstmesse „Tage der Kunst" im FORUM JUNGER KÜNSTLER.

Am Freitag wird die Kunstmesse um 19 Uhr mit Livemusik und kleinen Köstlichkeiten eröffnet. Besucher können sich mit den Künstlerinnen und Künstlern austauschen, Arbeiten erwerben oder Termine für individuelle Atelierbesuche vereinbaren.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
8.9.: ab 19 Uhr, 9.9.: 12 - 18 Uhr, 10.9.: 11 - 17 Uhr

Veranstalter: Künstlervereinigung ART TdK

Beginn
16. September 2017
Samstag

Ende
03. Oktober 2017
Dienstag

Ort
Gewölbesaal

SCHWARZ WEISS + 1, FORUM JUNGER KÜNSTLER, Ausstellung, 2017, Schloß Neuhaus, Paderborn, Schloßsommer

 SCHWARZ  WEISS + 1

Eine Ausstellung des Arbeitskreises "FrauenKultur" der Gleichstellungsstelle der Stadt Paderborn

Dass Schwarz und Weiß in der Farbenlehre als „unbunt" und demnach nicht als „richtige Farben" gelten, tut ihrer kulturellen Bedeutung, vor allem auch in der Kunstgeschichte, keinerlei Abbruch. Im Gegenteil: Manche, wie Kasimir Malewitsch oder Henri Matisse, unterlagen regelrecht dem Bann dieses nur auf den ersten Blick so ungleichen Paares…  
„Weiß ist ja nicht gleich weiß. Die weißen Flecken auf der Landkarte, die es mal gegeben haben soll, sind etwas anderes als das weiße Blatt, das niemand mehr in die Maschine spannt, weil es die Maschine nicht mehr gibt. Wenn die Kunst ‘weiß‘ sagt, dann meint sie so etwas wie eine endgültige Summe. Je nachdem, ob man alle Farben aus Pigmenten mischt oder sie als Lichtwellen aufeinander treffen lässt, ergibt ihr Gemisch im einen Fall Schwarz, im anderen Weiß. Weiß und Schwarz sind also keine Farben, sondern Resultate, Farben an ihrem unfarbigen Ziel." (Müller, Am Nullpunkt der Moderne, 2014)
Die Wirkung von Schwarz und Weiß tritt vor allem auch im Zusammenspiel mit anderen Farben in Erscheinung. „Ich glaube, ich mag die Farbe Schwarz vor allem auch, weil sie so kraftvoll ist. So mächtig. Wenn man schwarz mit einer dunklen Farbe kombiniert, dann wirkt diese heller – schwarz ist die stärkste, die variantenreichste Farbe. Sie bringt die anderen Farben zum Leuchten", so beschreibt Pierre Soulages, einer der bedeutendsten Vertreter abstrakter Malerei weltweit, die Motivation, die ihn seit mehr als sechzig Jahren ausschließlich mit der Farbe Schwarz malen lässt: „Schwarz ist optisch gesehen die Farbe, die das geringste Licht reflektiert; aber wenn das Licht über tausend kleine Grate aufgefangen wird, ergibt es den Eindruck einer Farbe, die vom dunklen bis zum ganz hellen Grau geht. Die Bereiche von Grau oder Schwarz ergeben eine ganz bestimmte Qualität, die mich anspricht und mich fasziniert; […], es gibt da etwas Einzigartiges und Unersetzbares..."
Ähnlich beschreibt G.K. Chesterton die Wirkung von Weiß: „Weiß ist nicht nur die Abwesenheit von Farbe, es ist eine scheinende und verstärkende Farbe, so wild wie Rot, so entschlossen wie Schwarz..."   Das „Einzigartige" und „Unersetzbare" von Schwarz und Weiß, nicht zuletzt im Zusammenspiel mit anderem, diesem Faszinosum sind auch die Künstlerinnen des Arbeitskreises „FrauenKultur" der Gleichstellungsstelle der Stadt Paderborn in ihrer diesjährigen Ausstellung mit dem Titel  SCHWARZ  WEISS +1 auf der Spur. Ob sich hinter dem geheimnisvollen „+1" tatsächlich eine Farbe verbirgt oder doch etwas ganz Anderes, darauf dürfen wir gespannt sein…

Die Ausstellung wird am 15. September um 19.30 Uhr im Gewölbesaal des Bürgerhauses eröffnet.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Di. bis Sa.: 15 - 17 Uhr, Sonn- und Feiertage: 11 - 18 Uhr